Tarifarbeit

Eine Tonne schreibt Geschichte

Berliner Feuerwehr

Eine Tonne schreibt Geschichte

15. Mai 2018 - ver.di TV

Eine Tonne schreibt Geschichte

Feuerwehrleute aus ganz Berlin standen 5 Wochen mit einer brennenden Tonne vor dem Roten Rathaus. Mit ihrer Mahnwache machten sie auf die Missstände bei der Berliner Feuerwehr aufmerksam – Personalmangel, zahllose Überstunden, schlechte Bezahlung, marode Technik. Als der Berliner Senat versprach, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, wurde die Tonne gelöscht. Sie wird wieder entflammen, sollten die Versprechungen nicht eingehalten werden. (Quelle: verdi TV)
https://www.verdi.de/verditv?mivstoredata=28d653768eYToyOntzOjc6ImNtZF92aWQiO2k6MTI2NzAwNztzOjExOiJjbWRfZXhlY3V0ZSI7aToxO30,

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Am 30. April 2018 wurde an der Mahnwache die Gemeinsame Erklärung des Senators für Inneres und Sport und den Gewerkschaften unterschrieben.
1. Einführung der 44-Stunden-Woche
2. Erhöhung und Ausweitung der Feuerwehrzulage
3. Vergütung der geleisteten Überstunden
4. Eingruppierung der Notfallsanitäter*innen
5. Geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Alarmzahlen
6. Fortsetzung der Gespräche

(Die gemeinsame Erklärung im Wortlaut: Siehe PDF-Datei)

Feuerwehr (me) Feuerwehr Mahnwache  – 30. April 2018
Feuerwehr (me) Feuerwehr Mahnwache  – 30. April 2018

 

 

 

 

 

 

Solidaritätsadresse von Public Services International (siehe PDF Datei)

 

25. April 2018: P R E S S E I N F O R M A T I O N

Berlin brennt: Feuerwehr Aktion in der fünften Woche

Die Feuerwehraktion „Berlin brennt“ läuft jetzt in der fünften Woche. Seit dem 26. März 2018 stehen rund um die Uhr Berliner Feuerwehrleute mit einer Feuertonne vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte, um auf die brenzlige Situation bei der Feuerwehr aufmerksam zu machen. Bei einem ersten Gespräch beim Berliner Innensenator Geisel (SPD) am 16. April 2018 mit den Gewerkschaften ver.di, GdP und DFeuG konnten erste Erfolge erzielt werden. Innensenator Geisel sicherte deutliche Verbesserungen zu. Die angesprochenen Themen betrafen Regelungen zur Einführung der 44 –Stunden-Woche, die Auszahlung der angehäuften Überstunden, die Anhebung der Feuerwehrzulage und die Eingruppierung der Notfallsanitäter. Die drei an den Gesprächen beteiligten Gewerkschaften sind sich einig, dass dem Gespräch mit Innensenator Geisel unverzüglich auch verbindliche und verlässliche Zusagen folgen müssen. Die Gewerkschaften sind weiterhin bereit, mit Gesprächen und Verhandlungen den Konflikt zu lösen. Grundvoraussetzung sei aber, dass der Senat ernsthafte Anstrengungen unternimmt, um die schwierige Situation bei der Berliner Feuerwehr zu lösen. Dazu muss er den Feuerwehrleuten, die seit über vier Wochen gegen die unhaltbaren Zustände bei der Feuerwehr protestieren, auch materiell entgegenkommen.

Die Tonnen-Aktion vor dem Roten Rathaus geht solange weiter, bis es eine einvernehmliche Lösung in dem Konflikt gibt.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214122311/Personalmangel-bei-der-Feuerwehr-gefaehrdet-den-Betrieb.html

 

Feuerwehr (me) Feuerwehr

Erstes Gespräch zur Verbesserung der Arbeitssituation bei der Feuerwehr am 16. Apruil 2018

Zu den Ergebnissen siehe Info Nummer 1. Nach dem Gespräch stellte sich der Innensenator den Fragen von Kolleginnen und Kollegen.

 

 

 

 

Feuerwehr (me) 10. April Unterstützung
Feuerwehr (me) Unterstützung

10. April 2018:

Solidaritätsaktion vor dem Roten Rathaus für die Beschäftigten der Berliner Feuerwehr. Nach der Warnstreikkundgebung, anlässlich der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst, zogen Beschäftigte zum Roten Rathaus, um die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Feuerwehr zu unterstützen.
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9. April 2018

Berlin Feuerwehr: Ausgebrannt! Ein Video zur Mahnwache unserer Kolleginnen und Kollegen bei ver.di-TV und Youtube.

https://www.verdi.d/verditv?mivstoredata=0a849b8655YToyOntzOjc6ImNtZF92aWQiO2k6MTI1OTIxMTtzOjExOiJjbWRfZXhlY3V0ZSI7aToxO30,

https://www.youtube.com/watch?v=d-oermo5zr0

 

9. April 2018

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Berlin brennt: Feuerwehr Aktion geht in die dritte Woche

Die Feuerwehraktion „Berlin brennt“ geht jetzt in die dritte Woche. Seit dem 26. März 2018 stehen rund um die Uhr Berliner Feuerwehrleute mit einer Feuertonne vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte, um auf die brenzlige Situation bei der Feuerwehr aufmerksam zu machen.

„Es gibt zu wenig Personal, die Besoldung ist schlecht, die Wachen sind marode. Es ist höchste Zeit, dass der Senat reagiert und die massiven Probleme anpackt“, so Roland Tremper, stellvertretender ver.di-Landesbezirksleiter. Eine Lösung des Feuerwehrkonfliktes ist derzeit allerdings nicht in Sicht. Der Regierende Bürgermeister weilt in Jordanien und die Senatsgeschäfte laufen nach einer Osterpause erst langsam wieder an.

„Dieses auf-Zeit-Spielen strapaziert die Geduld der protestierenden Feuerwehrleute. Das könnte ein Spiel mit dem Feuer sein“, so Roland Tremper. Die Aktion erfahre unglaublich viel Solidarität aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Die rigorose Sparpolitik der vergangenen Jahre hat in vielen Behörden und Dienststellen drastische Schäden verursacht, die sehr oft zulasten der Beschäftigten gehen. „Wenn der Senat nicht bald reagiert und ernsthaft und zielorientiert mit den Feuerwehrleuten verhandelt, droht eine Ausweitung des Protestes zum Flächenbrand“, sagte Roland Tremper.

ver.di setzt darauf, dass mit Gesprächen und Verhandlungen der Konflikt gelöst wird. „Wir sind gesprächsbereit“, betonte Roland Tremper.

27. März 2018: Berliner Zeitung
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/-berlin-brennt---100-feuerwehrmaenner-demonstrieren-vor-dem-roten-rathaus-29928070

26. März 2018: rbb aktuell
https://www.rbb-online.de/rbbaktuell/

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Der momentane Zustand bei der Berliner Feuerwehr ist nach jahrelangen Sparzwängen des Senates nicht mehr nur noch besorgniserregend, sondern katastrophal", sagt ver.di-Betriebsgruppensprecher  Stefan Ehricht.

"Durch fehlendes Personal, Mangelplanung, falsche Dienstplangestaltung und die geringste Alimentierung im gesamten Bundesgebiet hat man es geschafft, nun auch noch die letzten motivierten Kollegen ihres überengagierten Einsatzes zu berauben. Nicht zuletzt durch fehlerhafte Alimentierung und wieder eingeführte 'Wanderbesetzungen' anderer Dienststellen werden die Kollegen der Berliner Feuerwehr über die Belastungsgrenze hinweg ausgebeutet."

Um öffentlichwirksam auf die Dramatik dieser Situation aufmerksam zu machen, werden Kolleginnen und Kollegen der Berliner Feuerwehr ab Montag, 26. März 2018 09.00 Uhr, eine Mahnwache vor dem Roten Rathaus abhalten. Unter dem Motto "Berlin brennt" werden sie eine Woche lang 24 Stunden täglich an einer symbolischen Feuertonne stehen und interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Situation informieren. 

Die Feuertonne steht symbolisch für die Situation bei der Berliner Feuerwehr. Auch Politikerinnen und Politiker aus dem Roten Rathqus sind ausdrücklich zum Gespräch an der Feuertonne eingeladen.

Die Forderungen sind neben einer bedarfsgerechten Personalausstattung u.a. die Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, eine kurzfristige Erneuerung des überalterten Fuhrparks, besonders bei den Löschfahrzeugen, und ein Konzept für die Abfederung der kommenden Pensionierungswelle.