Tarifarbeit

Tarifrunde der Länder 2019

WIR SIND ES WERT

Tarifrunde der Länder 2019

Der Einsatz hat sich gelohnt

Zur Tarifeinigung für die Landesbeschäftigten sagt Andrea Kühnemann, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg: „Die Laufzeit von 33 Monaten bis zum 30. September 2021 ist lang, aber notwendig, um das Gesamtvolumen von 8 Prozent darstellen zu können. Für Berlin ist besonders wichtig, dass mit der Übernahme der S-Tabelle ab dem 1. Januar 2020 für die Erzieherinnen und Sozialarbeiterinnen eine deutliche Aufwertung erfolgt und mit den kommunalen Trägern in Brandenburg gleichgezogen werden kann. Finanzsenator Dr. Kollatz hat gesehen, wie zahlreich und wie häufig die betroffenen Kolleginnen und Kollegen bereit waren, für Ihre Interessen in den Warnstreik zu treten. Das hat auch andere Arbeitgeber in der TdL beeindruckt“.

Neben den Entgeltsteigerungen jeweils zum 1. Januar 2019, 2020 und 2021 konnte auch für einige andere Berufsgruppen eine Verbesserung erreicht werden, leider nicht für alle, für die es gefordert war. Die vollständige Gegenfinanzierung ist vom Tisch, allerdings wird die Jahressonderzahlung für vier Jahre eingefroren.

„Gerade die enorme Beteiligung an den Warnstreiks in Berlin in den letzten drei Tagen vor der abschließenden Verhandlungsrunde, war wichtig“, so Andrea Kühnemann.

28. Februar 2019: Die ver.di-Jugend war bunt, engagiert und laut am Verhandlungsort in Potsdam.

https://youtu.be/vL_YGN3tHfk

https://www.potsdam.tv/mediathek/31755/Tarifverhandlungen_oeffentlicher_Dienst.html

 

https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20190227_1930/warnstreik-bei-behoerden.html

https://www.verdi.de/verditv

Warnstreik am 27. Februar in Berlin

Am heutigen Warnstreik des öffentlichen Dienstes in Berlin haben sich über 16.000 Beschäftigte beteiligt. Am Rande der Abschlusskundgebung auf dem Alexanderplatz sagte Andrea Kühnemann, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin: „Die sehr gute Streikbeteiligung zeigt, dass es die Gewerkschaften mit ihrer Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen und Einkommen ernst meinen. Sollte die morgen beginnende Tarifrunde wiederum ergebnislos verlaufen, sind wir auch bereit, die Streiks auszudehnen“.

Zum heutigen Warnstreik der Landesbeschäftigten hat ver.di wiederum die Beschäftigten in den Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Das sind insbesondere die Berliner Kitaeigenbetriebe, die Jugendämter, samt Jugendfreizeiteinrichtungen, an den Schulen alle Beschäftigten in Schulhorten, insbesondere Erzieher/innen, Schulsekretär/innen und Schulhausmeister/innen, in der Justiz und im Justizvollzug Sozialarbeiter/innen zum Beispiel in der Bewährungshilfe sowie Sozialarbeiter/innen und Erzieher/innen in der Senatsverwaltung für Bildung. Außerdem waren heute auch Senats- und Bezirksämter sowie die Hochschulen zum Warnstreik aufgerufen.

Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden ab morgen, 28. Februar in Potsdam fortgesetzt.

Mehrere tausend Beschäftigte streikten am 26. Februar 2019, um den Druck auf die bevorstehende 3. Verhandlungsrunde zu erhöhen.

 

Warnstreiks in Berlin am 26. und 27. Februar 2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft in der kommenden Woche am 26. und 27. Februar 2019 im Zusammenhang mit den Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten erneut zu Warnstreiks in Berlin auf. "Bislang waren von der Arbeitgeberseite keine Signale zu vernehmen, auf die ver.di-Forderungen einzugehen. Deshalb halten wir es für notwendig, unmittelbar vor der 3. Verhandlungsrunde erneut zu ganztägigen Warnstreiks aufzurufen", sagt ver.di-Tarifkoordinatorin Astrid Westhoff.

Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst werden schon ab Dienstag, dem 26. Februar 2019 zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. "Jede Berliner Familie weiß, dass es in den Jugendämtern, den Schulhorten und den Kitaeigenbetrieben an Menschen fehlt, die als Erzieher und Sozialarbeiter Kinder und Jugendliche optimal fördern und bei Erziehungsproblemen professionell unterstützend tätig sein können. Damit stehen sie exemplarisch auch für viele andere Berufsgruppen, die sich parallel zu den gestiegenen Anforderungen seit Jahren notwendige Aufwertungen ihrer Tätigkeit wünschen“, sagt Astrid Westhoff, ver.di-Tarifkoordinatorin. Die Erwartungen an die Arbeitgeberseite seien klar, in dieser Tarifrunde dürfe das Thema nicht ohne Ergebnisse bleiben. Gegenforderungen seien der falsche Weg, so die Gewerkschafterin.

ver.di ruft am 27. Februar 2019 alle Landesbeschäftigten in Senatsverwaltungen und Bezirksämtern sowie den nachgeordneten Einrichtungen zum ganztägigen Warnstreik auf. Einbezogen sind auch die Einrichtungen, die in eigenständigen Tarifverträgen das Berliner Tarifrecht für ihre Beschäftigten vereinbart haben, weil es sich um Einrichtungen im Verantwortungsbereich des Landes handelt oder die öffentliche Daseinsvorsorge mit Haushaltszuwendungen des Landes erbringen. Dies sind besonders die Hochschulen des Landes Berlin, Stiftungen des Landes zum Beispiel im Kulturbereich oder auch in sozialen Leistungsbereichen.

Für Rückfragen:
Astrid Westhoff, ver.di-Tarifkoordinatorin, mobil: 0170 / 57 48 502

Am 19. Februar haben 500 Beschäftigte aus den Berliner Jugendämtern gestreikt. Darunter waren viele Sozialarbeiter*innen aus den Regionalen Sozialen Diensten, Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen aus den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Beschäftigte aus Horten, Kindergärten und der Tagesbetreuung sowie Beschäftigte aus Elterngeld- und Unterhaltsvorschussstellen, der Familienförderung, Frühe Hilfen, Jugendgerichtshilfe und wirtschaftliche Jugendhilfe. Neben einer deutlichen Entgelterhöhung ist "Gute Arbeit" das Thema.

Nach der Streikversammlung im ver.di-Haus zog der Demonstrationszug zur Senatsverwaltung für Finanzen und zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/02/warnstreik-solzialarbeiter-jugendaemter-berlin-oeffentlicher-die.html

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1112662.hunderte-beschaeftigte-der-jugendaemter-streiken.html

Warnstreik in Berliner Jugendämtern und Jugendfreizeiteinrichtungen

ver.di ruft zur Durchsetzung der Lohnforderungen die Beschäftigten in den Berliner Jugendämtern und Jugendfreizeiteinrichtungen am Dienstag, dem 19. Februar 2019 zum ganztägigen Warnstreik auf. Die Streikenden treffen sich ab 8.30 Uhr zu einer Streikversammlung im ver.di Haus, Paula- Thiede-Ufer-10, 10179 Berlin. Um 10.00 Uhr startet eine Demonstration zum Dienstsitz des Berliner Finanzsenators Matthias Kollatz, der gleichzeitig Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite ist (Klosterstraße 59, 10179 Berlin). Nach einer Zwischenkundgebung geht die Demo weiter zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. ver.di erwartet zur Kundgebung etwa 300 Teilnehmende.

„Die Beschäftigten in den Jugendämtern und besonders die Sozialarbeiterinnen werden zu einem eigenen Streiktag aufgerufen, weil wir den Eindruck haben, dass diese Beschäftigtengruppe bei den Diskussionen um eine bessere Bezahlung oft vergessen wird“, sagt Anna Sprenger, zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin. Die Situation vieler Beschäftigtengruppen in Berlin ist schwierig. Arbeitsberge türmen sich, Verantwortung verteilt sich auf zu wenige Schultern, Personalverstärkung ist auf dem Arbeitsmarkt kaum zu finden. Das betrifft in besonderem Maße die Beschäftigten in den Berliner Jugendämtern.

Seit Jahren kämpfen die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter für eine Aufwertung ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Gerade in den Sozialpädagogischen Diensten der Jugendämter ist die Not am Größten. „Da kann es schon mal vorkommen, dass ein Sozialarbeiter für bis zu 100 Familien zuständig ist. Eine Fallzahlbegrenzung ist hier dringend notwendig, damit überhaupt noch eine qualitative Arbeit gewährleistet werden kann.“

Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder am 6. und 7. Februar 2019 in Potsdam überdeutlich gemacht, dass sie jede etwaige strukturelle Verbesserung bei Eingruppierungen von Gegenforderungen abhängig machen. Sie wollen generelle Verschlechterungen im Eingruppierungsrecht und eine vollständige Gegenfinanzierung von strukturellen Verbesserungen in der laufenden Lohnrunde. „Damit würden alle Beschäftigen im öffentlichen Dienst der Länder mit geringeren Lohnerhöhungen dafür bezahlen, dass in einigen Berufsgruppen überfällige Verbesserungen finanziert werden“, sagt Astrid Westhoff, Tarifexpertin des ver.di-Landesbezirkes Berlin-Brandenburg, „dann wird aus der rechte Tasche rausgezogen, was in die linke Tasche reinkommt. Eine vollständige Gegenfinanzierung wichtiger Verbesserungen ist nicht diskutabel.“

Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden am 28. Februar/1. März 2019 fortgesetzt.

12.000 Beschäftigte aus allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes streikten am 13. Februar 2019 in Berlin.

rbb, 13.2.2019

Warnstreik im öffentlichen Dienst Mehr als 10.000 Streikende demonstrieren in Berlin-Mitte
www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/02/tarifverhandlungen-oeffentlicher-dienst-warnstreik.html

dazu auch:

https://www.morgenpost.de/meinung/article216436817/Wir-Berliner-muessen-diese-Streiks-auch-mal-ertragen.html

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/kitas-dicht--unterrichtsausfall-berlin-spuert-die-folgen-des-warnstreiks-32033708

http://taz.de/Streiks-in-BVG-und-oeffentlichem-Dienst/!5569231/

Mopo, 14.2.2019

Öffentlicher Dienst - „Uns reicht es langsam“: Tausende streiken auf der Straße https://www.morgenpost.de/berlin/article216436525/Uns-reicht-es-langsam-Tausende-streiken-auf-der-Strasse.html

Mopo, 14.2.2019

Bis zum Jahr 2026 quittieren mehr als 1500 Feuerwehrleute ihren Dienst. Die Feuerwehr sucht neue Kameraden.

https://www.morgenpost.de/article216434337/1500-Berliner-Feuerwehrleute-hoeren-bald-auf.html

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201902/13/313177.html

https://wir-sind-es-wert.verdi.de/
https://tarifdeluxe.de/
Hier schreibt und postet unsere Community über #tarifdeluxe – die Kampagne der ver.di Jugend zu den Tarifrunden 2017-2019
https://mitgliedernetz.verdi.de/

Berlin, 8. Februar 2019

Warnstreik am 13. Februar in Berlin

Auch die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder am 6. und 7. Februar 2019 in Potsdam hat keine Annäherung gebracht. Daher rufen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes bundesweit zu Warnstreiks und Aktionen auf.

In Berlin ruft ver.di alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikant/-innen des Landes Berlin, an den Hochschulen, den Senatsverwaltungen, in den Berliner Bezirksämtern, den Kita-Eigenbetrieben und Horten sowie bei der Berliner Feuerwehr am Mittwoch, 13. Februar 2019 ab Dienstbeginn zum ganztägigen Warnstreik auf.

Die Streikenden versammeln sich zu einer Streikversammlung im Hofbräuhaus, Karl-Liebknecht-Str. 30, 10178 Berlin. Nach der Streikversammlung beginnt gegen 10.30 Uhr eine gemeinsame Demonstration mit den anderen DGB-Gewerkschaften zum Brandenburger Tor, wo gegen 11.30 Uhr eine gemeinsame Abschlusskundgebung stattfindet. ver.di erwartet zur Kundgebung einige tausend Teilnehmende.

Am 6./7. Februar fand in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder statt. In intensiven Gesprächen wurden die Vorstellungen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder klarer: Dringend notwendige strukturelle Verbesserungen halten die Länder für unfinanzierbar. Sie machen Kostenneutralität zur Bedingung: Veränderungen sollen die Beschäftigten durch Abstriche an anderer Stelle selbst bezahlen. Und auch in der Pflege, wo Tariferhöhungen gesetzlich refinanziert werden können, wollen sie keine großen Sprünge machen. Die Forderung der Gewerkschaften nach einer generellen Entgelterhöhung war noch gar nicht Gegenstand der Gespräche. Eines sollte klar sein: Eine Annäherung ist ohne ein Entgegenkommen der Arbeitgeber nicht zu erreichen.

Die Gewerkschaften fordern für die Tarif- und Besoldungsrunde 2019 im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden wird eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro pro Monat gefordert. Darüber hinaus erwarten die Gewerkschaften strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung, wie sie bereits bei den Verhandlungen mit dem Bund und den Kommunen vollzogen wurden sowie für den Krankenpflegebereich die Anhebung der Tabellenwerte der sogenannten Pflegetabelle um 300 Euro.

In Berlin gilt das Tarifrecht der Länder für sämtliche Beschäftigten des Landes zum Beispiel bei den Bezirksämtern, Senatsverwaltungen, Feuerwehr, Kitaeigenbetrieben, Musikschulen. Es gilt aber auch in angelehnten Bereichen wie den Berliner Hochschulen, der Opernstiftung und bei einzelnen kleineren Trägern. Obwohl ca. die Hälfte der Beschäftigten im Beamtenverhältnis stehen und es bei den Tarifverhandlungen um die Tarifverträge für Arbeitnehmerinnen geht, müssen die Tarifergebnisse für die Beamtenbesoldungen berücksichtigt werden, so dass auch die Beamtinnen und Beamten von der Tarifrunde betroffen sind. In Berlin sind insgesamt etwa 140.000 Personen von der Tarifrunde betroffen.

Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden am 28. Februar/1. März 2019 fortgesetzt.

Bisherige Warnstreiks in Berlin

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt ihre Reihe der gewerkschaftlichen dezentralen Aktionen der Berliner Landesbeschäftigten fort. Am Dienstag, den 5. Februar 2019 streikten in der Zeit von 11:45 bis 14:30 Uhr Tarifbeschäftigte, Auszubildende und Praktikant/-innen im Sozialamt Steglitz-Zehlendorf, dem Jugendamt, dem Bürgeramt Standort Lankwitz, der Bibliothek Lankwitz und des Grünflächenamtes Steglitz-Zehlendorf zum Warnstreik. Die Streikversammlung fand am Rathaus Lankwitz, Hanna-Renate-Laurien-Platz 1, 12247 Berlin (direkt am S-Bahnhof Lankwitz) statt.

Die bundesweiten Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder werden am 6. und 7. Februar 2019 in Potsdam fortgesetzt. Sollte es in dieser zweiten Verhandlungsrunde zu keinem akzeptablen Angebot der Arbeitgeber kommen, sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen.

Bei den Tarifverhandlungen geht es auch um die Bedingungen für die Beamtinnen und Beamten: ver.di erwartet die zeit- und Inhaltsgleiche Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Pensionäre.

Donnerstag, 31. Januar 2019: Bezirksamt Reinickendorf am Standort Teichstraße 65, 13407 Berlin.

Donnerstag, 31. Januar 2019: Nachmittags Warnstreik der Stadtbibliotheken und der Zentralen Landesbibliothek im Zeitraum von 15:40 Uhr bis 19:30 Uhr. Kundgebung um 16.15 Uhr in der Klosterstr. 59 vor dem Haus des Finanzsenators. ver.di- Ansprechpartnerin vor Ort: Jana Seppelt, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil: 0151 / 15 94 88 42.

Freitag, dem 1. Februar 2019: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, am Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Kundgebung ab 8 Uhr. ver.di- Ansprechpartner vor Ort: Erich Mendroch, ver.di-Fachbereichsleiter Gemeinden, mobil: 0151 / 121 258 66.

Warnstreik fl 5.2. Lankwitz
Warnstreik
me Warnstreik in Reinickendorf
Warnstreik me Tempelhof Warnstreik
Warnstreik ver.di Bibliotheken

In Berlin gilt das Tarifrecht der Länder für sämtliche Beschäftigten des Landes. Zum Beispiel bei den Bezirksämtern, Senatsverwaltungen, Feuerwehr, Kita Eigenbetrieben, Musikschulen. Es gilt aber auch in angelehnten Bereichen wie den Berliner Hochschulen, der Opernstiftung und bei einzelnen kleineren Trägern. Obwohl ca. die Hälfte der Beschäftigten im Beamtenverhältnis stehen und es bei den Tarifverhandlungen um die Tarifverträge für Arbeitnehmerinnen geht, müssen die Tarifergebnisse für die Beamtenbesoldungen berücksichtigt werden, so dass auch die Beamtinnen und Beamten von der Tarifrunde betroffen sind. In Berlin sind insgesamt etwa 140.000 Personen von der Tarifrunde betroffen.

ver.di fordert für die Tarif- und Besoldungsrunde 2019 im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden wird eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro pro Monat gefordert. Darüber hinaus erwarten die Gewerkschaften strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung, wie sie bereits bei den Verhandlungen mit dem Bund und den Kommunen vollzogen wurden sowie für den Krankenpflegebereich die Anhebung der Tabellenwerte der sogenannten Pflegetabelle um 300 Euro. Die Löhne müssten allein schon deshalb angehoben werden, weil die Länder unter dem Druck stehen, mit der Privatwirtschaft um Fachkräfte zu konkurrieren. Zudem gehen in den kommenden Jahren bis zu 30 Prozent der Landesbeschäftigten in Rente. Ohne attraktive Löhne und Arbeitsbedingungen ist es schwierig, diese Personallücken zu schließen.

Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wurden am 21. Januar 2019 in Berlin aufgenommen. Weitere Verhandlungsrunden sind in Potsdam für den 6./7. Februar 2019 sowie für den 28. Februar/1. März 2019 vorgesehen.

18. Januar 2019

Am Montag (21. Januar) beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Ab 10.00 Uhr werden sich rund 200 ver.di-Kolleginnen und Kollegen vor der Philharmonie zu einer Kundgebung versammeln. Ort: Tiergartenstraße / Ecke Herbert-von-Karajan-Straße, an der Philharmonie.
Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske wird sich um 10.15 Uhr den Kolleginnen und Kollegen anschließen, eine Ansprache halten und ab 10.30 Uhr in einem Demonstrationszug mit den Kolleginnen und Kollegen zur Landesvertretung Baden-Württembergs marschieren, wo er sich um 10.45 Uhr von den Demonstrierenden verabschieden wird. Im Anschluss finden interne Beratungen in der Landesvertretung statt.
Verhandlungsauftakt ist um 11.30 Uhr. Ort: Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin.

Dezember 2018

Bundestarifkommission beschließt Forderung für die Tarif- und Besoldungsrunde der Länder 2019

Die Stimmung war kämpferisch. Forderungsvorschläge wurden intensiv diskutiert. Heute (20.12.2018) hat die Bundestarifkommission (BTK) das Forderungspaket für die Verhandlungen mit der TdL beschlossen.

Unsere Forderungen:

  • 6 Prozent mehr Gehalt (mind. 200 Euro/Monat)
  • 100 Euro für Azubis & Praktikant*innen pro Monat
  • 300 Euro Erhöhung der Tabellenwerte der Pflegetabelle.