Mitbestimmung

Personalrätekonferenz 2018

Brandenburg

Personalrätekonferenz 2018

Erfolgreiche Personalrätekonferenz in Berlin für Personalräte aus Dienststellen der Gemeinden, Kreise und Ämter in Brandenburg.

60 Kolleginnen und Kollegen aus 35 Personalratsgremien nahmen an der ganztägigen Konferenz in der ver.di-Bundesverwaltung teil. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Erich Mendroch, Leiter des Fachbereichs Gemeinden ging Susanne Stumpenhusen, Landesbezirksleiterin auf die Zusammenarbeit zwischen Personalräten und ver.di-Betriebsgruppen ein. Wenn beide "Akteure" gut zusammenarbeiten gibt es in den Verwaltungen und Betrieben eine starke Vertretung gegenüber den Arbeitgebern und die Durchsetzungsfähigkeit nimmt zu.

Andrea Kühnemann, Vorsitzende des Bundesfachbereichsvorstandes und Mitglied in der Bundestarifkommission öffentlicher Dienst, ging in ihrem Beitrag auf die am 26. Februar beginnende Tarif- und Besoldungsrunde 2018 mit Bund und VKA ein und rief auf, sich an regionalen Aktionen zu beteiligen.

Lore Seidel, Richterin am Arbeitsgericht Cottbus referierte zu zwei Themen. Im ersten Teil stellte sie anhand konkreter Entscheidungen des OVG Berlin-Brandenburg die aktuelle Rechtsprechung dar. Im zweiten Teil wurden neben den Möglichkeiten der Interkommunalen Zusammenarbeit in Brandenburg, mögliche Auswirkungen auf die Beschäftigten ebenso behandelt, wie auch die Beteiligungsmöglichkeiten der Personalräte.

Nach der Mittagspause präsentierte Anna Lautenbach von ver.di Bildung und Beratung das Seminarangebot für gesetzliche Interessen-vertretungen. Joachim Grünbaum stellte die Leistungen der GUV/FAKULTA (Unterstützungseinrichtung der DGB Gewerkschaften) im Zusammenhang mit Arbeitnehmerhaftung und möglicher Regressansprüche vor. Darüberhinaus waren der ACE mit Annett Friedemann und der ver.di-Mitgliederservice mit Andrea und Max vertreten.

In der letzten Runde informierte und diskutierte Frau Katrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, mit den Personalräten mögliche Veränderungen in den Kommunen - trotz des Stopps der Kreisgebietsreform. Neben der interkommunalen Zusammenarbeit stehen die Entschuldung der kreisfreien Städte und die Digitalisierung an.

Erich Mendroch kündigte an, dass der Fachbereich zukünftig eine Konferenz jährlich anbieten möchte. Für 2018 ist eine weitere, zum Thema Digitalisierung, vorgesehen.