Tarifarbeit

Verhandlungsergebnis erzielt

Tarifrunde 2017 (TdL)

Verhandlungsergebnis erzielt

TdL-Auftakt 2017 me TdL-Runde 2017

1. März 2017
Nach insgesamt drei Verhandlungsrunden und zwei bundesweiten Warnstreikwellen konnte am 17. Februar 2017 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ein Verhandlungsergebnis erzielt werden.
Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hat dieses Verhandlungsergebnis einstimmig zur Annahme empfohlen und ruft alle ver.di-Mitglieder im Bereich der TdL zur Teilnahme an der Mitgliederbefragung auf.

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18. Februar 2017
Tarifergebnis im öffentlichen Dienst der Länder erzielt. Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich am Freitagabend (17. Februar) auf ein umfassendes Gesamtpaket aus prozentualen Anhebungen und strukturellen Verbesserungen verständigt - Frank Bsirske: „Insgesamt ist das ein positives Ergebnis!“


Mehr Informationen zum Ergebnis unter https://troed.verdi.de/

Informationen für unsere Mitglieder unter:  https://mitgliedernetz.verdi.de/

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 Berlin, 13. Februar 2017

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg www.bb.verdi.de

 P R E S S E I N F O R M A T I O N: Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder

Warnstreik in Berlin am 14. und 15. Februar 2017

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten beim Land Berlin, den nachgeordneten Behörden und den Hochschulen  zu einem ganztägigen Warnstreik am Dienstag, dem 14. Februar 2017 sowie die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste am Dienstag und Mittwoch aufgerufen.

Am Dienstag werden Tarifbeschäftigte aus allen Bereichen der Senats- und Bezirksverwaltungen und den Hochschulen in den Warnstreik treten. Der zentrale Treffpunkt der Streikenden ist um 9:45 Uhr auf dem Alexanderplatz, anschließend werden sie zum Pariser Platz/Brandenburger Tor ziehen, wo gegen 11:15 Uhr eine Kundgebung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes geplant ist. Für ver.di wird die Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen auf der Kundgebung sprechen. Zum Sozial- und Erziehungsdienst, der sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch bestreikt wird, gehören die Erzieherinnen und Sozialarbeiter/innen in den öffentlichen Kitas, Schulhorten, Jugendfreizeiteinrichtungen in den Regionalen Sozialen Diensten (RSD) und zum Beispiel in den Gesundheitsämtern. Eltern werden in den Kitas derzeit mit Flugblättern und Aushängen von den zu erwartenden Schließungen bzw. dem eingeschränkten Angebot durch den Warnstreik unterrichtet. In allen Bereichen des öffentlichen Dienstes ist vor allem am Dienstag mit einem nur eingeschränkten Serviceangebot zu rechnen. Bürgerinnen und Bürger, die Ämter aufsuchen, sollten sich auf mögliche Wartezeiten oder Schließungen einstellen.

Die Gewerkschaften fordern in der Tarifrunde ein Gesamtvolumen von sechs Prozent. Darin sind strukturelle Verbesserungen eingeschlossen. Für die Berliner Beamtinnen und Beamten fordern die Gewerkschaften die Übernahme der Tarifergebnisse ohne Abstriche. In Berlin und Brandenburg sind über 200.000 Beschäftigte von den Tarifergebnissen für den Tarifvertrag der Länder betroffen. Mittelbar von der Tarifrunde betroffen sind die Beamtinnen und Beamten, die bei den Ländern beschäftigt sind, da Besoldungserhöhungen per Gesetz vorgenommen werden. Die Gewerkschaften fordern für die Beamten eine zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern findet ab Donnerstag 16. Februar 2017

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Zweite Runde ohne Ergebnis: ver.di ruft zu Warnstreiks und Aktionen auf

„Wir sind von einem Durchbruch weit entfernt. Jetzt müssen wir mit Warnstreiks für Bewegung in den Verhandlungen sorgen“, so die ernüchternde Bilanz des ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. https://troed.verdi.de/

Unsere verdi-Jugend im Morgenmagazin 

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-10-126.html

Erste Verhandlung ohne Ergebnis. Zweite Runde am 30./31. Januar 2017

18. Januar 2017 – Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Bundesländer haben in Berlin begonnen. Der erste Verhandlungstermin ist ohne Ergebnis geblieben; die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt. „Es gibt von beiden Seiten das Interesse, die Verhandlungen konstruktiv zu führen“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske nach der ersten Verhandlungsrunde.
https://troed.verdi.de/++co++a47c9a42-dd7d-11e6-ab48-525400940f89/

Verhandlungsauftakt am 18. Januar 2017

Am 18. Januar 2017 begrüßten rund 350 Beschäftigte die Arbeitgeber vor der Landesvertretung Baden Württembergs in der Tiergartenstraße. 

ver.di fordert Tabellenerhöhungen und strukturelle Verbesserungen der Eingruppierung - insgesamt ein Volumen in Höhe von 6 Prozent.

Beschluß der ver.di-Bundestarifkommission vom 14. Dezember 2016: Verbesserungen im Gesamtvolumen von 6 Prozent. Dies beinhaltet eine soziale Komponente in Form eines Sockel- oder Mindestbetrages und die Einführung der Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Dabei soll die Bezahlung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und in der Pflege an die der Kommunen angeglichen werden.

Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 90 Euro, mehr Urlaub und die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung. Zudem sollen die schulischen Ausbildungsgänge, so etwa in den Gesundheitsberufen, in die Tarifverträge einbezogen werden.

Darüber hinaus fordert ver.di den Ausschluss sachgrundloser Befristungen im Öffentlichen Dienst.

Mehr erfahren: https://troed.verdi.de/